Nun haben wir schon die vierte Home-Office Woche bei der ITWU erfolgreich über die Bühne gebracht und immer häufiger kommen mir jetzt Gedanken wie: Was für ein Glück, dass das Home-Office so super und reibungslos bei uns funktioniert. Einen wichtigen Grund dafür habe ich schon in meinem letzten Blog-Eintrag mit dem Thema Offline-Arbeiten im Home-Office – mit HCL Notes/Domino kein Problem! beschrieben. Ein andere ist sicher dieser hier: bei ITWU laufen halt schon viele Abläufe seit Jahren digital ab, was das Home-Office einfach ungemein einfacher macht.

Wenn ich mir vorstelle, was gewesen wäre, wenn ich mit der Bedarfsanforderung für die neuen Headsets ein Papierformular hätte ausfüllen müssen, welches mein Chef hätte unterschreiben müssen… Nur dass mein Chef zu dem Zeitpunkt nicht mehr wie gewohnt im gleichen Gebäude, sondern bereits zuhause im Home-Office saß. Was machen die Unternehmen, bei denen derartige analoge Arbeitsprozesse noch gang und gäbe sind nun in Zeiten von Corona?

Natürlich kann man vieles über E-Mail regeln und auch Papierformulare lassen sich zur Not leicht abfotografieren und an die entsprechende Fachabteilung oder den Vorgesetzten mailen – und bei einem kleinen Unternehmen wie ITWU wäre das auch gar kein so großes Problem. Aber die Einkaufsabteilung eines 200-Mann/Frau-Unternehmens wird sich bedanken, wenn sie die zukünftigen Bedarfsanforderungen in strukturlosen E-Mails erhält – auch wenn es sich nur um Anforderungen für Home-Office-Equipment handelt.

Abb.1: So könnte ein digitaler Bedarfsanforderungsprozess auf dem Smartphone aussehen.

Ja, in Zeiten wie diesen spielen digitale Prozesse ihre manchmal noch unbeachteten Trümpfe aus. Da kriegt der Chef die Bedarfsanforderung zwar auch per Mail, kann diese aber direkt aus der Mail heraus genehmigen oder ablehnen, wenn nötig auch vom Smartphone wie in Abb.1 dargestellt. Und diese Informationen bekommt die Einkaufsabteilung dann nicht ungefiltert per Mail, sondern per Benachrichtigung aus einer Datenbank heraus, in der alle Anforderungen und deren Status übersichtlich und auch langfristig nachvollziehbar hinterlegt sind.

Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass ich mir gerade in der letzten Woche so viele Gedanken zu dem Thema gemacht habe. Schließlich hat HCL uns pünktlich zu Ostern ein kleines Geschenk ins Nest gelegt: HCL Volt – das neue Low-Code Anwendungsentwicklungswerkzeug der Domino-Familie, das natürlich auch Workflow-Funktionalitäten abbildet und damit prädestiniert ist, um analoge Arbeitsabläufe in Windeseile in digitale Prozesse umzuwandeln.

Wir haben HCL Volt bereits ausprobiert (hier gelangt ihr zu unseren Blogartikeln zu HCL Volt Teil 1 und Teil 2) und sind von den rudimentären Funktionen von Volt bereits sehr angetan. Selbst der 12-jährige Sohn unseres Chefs kann damit in kurzer Zeit eine Anwendung zusammenbauen. Leider stößt er in den Workflow-Bereichen schon sehr schnell an seine Grenzen – besonders für die Logik hinter den Arbeitsabläufen braucht man leider doch ein bisschen mehr Verständnis im Bereich Anwendungsentwicklung als wir gehofft hatten. Dafür sehen wir HCL Volt als große Hilfe an, wenn es darum geht, herauszufinden, wie ihr euch eure Prozesse, die bei unserer Anwendungsentwicklung herauskommen sollen, konkret vorstellt. Ihr könnt quasi mit Volt euren eigenen Prototypen des neuen Workflows erstellen und wir machen dann die Fleißarbeit.

Wenn ihr also noch irgendwo in eurem Unternehmen analoge Arbeitsabläufe findet, ist jetzt der richtige Zeitpunkt über eine Digitalisierung nachzudenken. ITWU steht euch dabei gerne zur Seite – ob mit oder ohne HCL Volt.

Ruft uns einfach an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.

Aber vor allem: Bleibt gesund!

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